SpOn: Stümpernde Scientists

Es geht in dem Artikel zwar vornehmlich um MINT-Fächer, ich könnte aber auch ein Liedchen auf die (digitalen) Geisteswissenschaften singen...

Wir scheinen mitten in der Wissensgesellschaft angekommen zu sein, stümpern aber erstaunlich oft dort, wo Wissen entstehen sollte, nämlich in der Wissenschaft.

Gerd Antes für Spiegel Online - Qualität in der Forschung: "Wir stümpern, wo Wissen entstehen sollte"

FAZ: Wie Lektüre sich ins Hirn tätowiert

Geahnt hat man es ja immer schon: Lektüre schafft bleibende Eindrücke. Wie und wo die im Gehirn entstehen und wie lange sie anhalten, hat man jetzt in einer Studie herauszufinden versucht:

Was allerdings beim Lesen der packenden „Pompeji-Fiktion“ in den Hirnbildern wirklich hervorstach, waren die mit dem Lesen immer stärker ausgebildeten Nervennetze in den für Gefühls- und Angstwahrnehmung zuständigen somatosensorischen Zentren zu beiden Seiten der Großhirnrinde im höchstgelegenen Teil unter der Schädeldecke.

FAZ.NET - Neuronale Gravuren des Lesens: Die Roman-Verschaltung

Notes on Ultra Edit

In October 2013 I tested 12 text editors in order to find out if one of them fits my needs. Those needs turned out to be quite extravagant as only one of the editors was able to fulfill most of them: the commercial and not really cheap Ultra Edit. Unfortunatley I had to find out, that even this result was wrong. Back to the requierements I postulated in my review:

The editor of my choice should be able to
- deal with very large files (>50MByte)
- search for regular expressions (perl flavor)
- show special characters (for example the one between the quotation marks: "" The Unicode Code is U+008D : (REVERSE LINE FEED) (see here)

1. Ultra Edit can deal very good with very large files.
2. Ultra Edit is still the editor with the best RegEx support as you can e.g. choose the flavour of Regex you want to use (I prefer Perl). But unfortunatley it turns out to have a quite user unfriendly work flow: It is not possible to enter a Regex, make a test search and edit the Regex afterwards as the regex search window changes to a search bar. Here you may neither see nor edit the Regex. You need to close the bar and open the window again to get it. And again. And again. Also, it is not possible to switch from the search to the replace dialoge without closing the one window and open the other one. And reenter the search phrase, of curse. This feels so weird, I can't believe that there are users out there who prefer this kind of behavior. So, in many cases I need to use another editor (notepad++) to get my regex straight.
3. Kind of ironic: The feature that convinced me the most of Ultra Edit, the possibility to see invisible special characters, turned out to be a bug that was removed yet in the version I have bought.

Regarding point 2 and 3 I was in contact with the very kind and competent support of Ultra Edit but unfortunatley they do not seem to plan changes regarding those two issues in the near future.

Don't get me wrong: Ultra Edit is still a great editor and may be worth the money for many kinds of users. But I thought I should share theese experiences with you.

Read the whole test here.

Digitales Wörterbuch der Kasseler Mundart vorgestellt

Am 18. Dezember habe ich im Brüder Grimm-Museum Kassel im Magistratssaal des historischen Palais Bellevue das offizielle Kassel-1100 Jubiläumsprojekt "Digitales Wörterbuch der Kasseler Mundart" vorgestellt. Die Seite selbst ist seit dem 6. Dezember online. Das Medienecho und die Reaktionen vor Ort waren jeweils sehr gut, inklusive eines Auftritts meinerseits in der Hessenschau in dem ich durch das von mir entdeckte Originalmanuskript von Paul Heidelbach blättere und der mit einem Lied des von mir verehrten Dark Vatter eröffnet wird.

Grundrechte im Ausverkauf

Schöne Beschreibung der Entwicklung

Die Grenzen zwischen Privatheit und öffentlichem Raum verwischen, wenn ein halböffentlicher Raum mit Laufkundschaft so betrachtet wird, als säße man mit engen Freunden zusammen. Jedenfalls wird traditionelles Sozialverhalten, wie die Weitergabe von Informationen, Meinungskundgaben, Weltdeutungen, Normierungen des Alltagshandeln, Moden und Moral, stark ins Netz verlagert: Das, was einstmals schon wegen der Bedingungen einer Face-to-Face-Interaktion als privat galt, wird enträumlicht, simultan zugänglich, speicherbar und verwertbar gemacht.

FAZ.NET Gastbeitrag von Udo Di Fabio Ist das Grundrecht ein Ladenhüter?

Bibliotheken und Datenschutz

Wenn es zutrifft, wie Platon im „Sophistes“ schreibt, dass Denken das Gespräch der Seele mit sich selbst ist, dann sind Beobachtungen darüber, welche Ansatzpunkte solches Denken haben kann, für professionelle Profilbildner in der Grauzone von staatlicher Macht und Korporationsmacht von herausragender Bedeutung. Das betrifft in erster Linie die Frage, was Menschen lesen.

Aus: FAZ.NET Datenschutz in Bibliotheken Sie nennen es Service, dabei ist es Torheit von Roland Reuss.

Die Lokalisierung von Hidden Object Games in der MDÜ

Am 23.10.2013 ist Ausgabe 2013-5 der Fachzeitschrift MDÜ für Dolmetscher und Übersetzer erschienen. Das Titelthema ist „Übersetzen und Dolmetschen im Bereich Medien“, wozu ich den Artikel "Lokalisierung von isolierten lexikalischen Einheiten in Hidden Object Games: Suchaufgabe" beigesteuert habe. Hier die offizielle Ankündigung:

Im Schwerpunkt von MDÜ 5/13 geht es um Übersetzen und Dolmetschen für verschiedenste Medienformate, von Print bis zum PC-Spiel. Nicole Stange-Egert beleuchtet die Anforderungen an das Übersetzen von Untertiteln für Film und Fernsehen, Nadine Dönike ergänzt dazu ihre persönlichen Erfahrungen von ihren ersten Live-Dolmetscheinsätzen im Rahmen von Festival- und Theater-Übertitelung, und Anna Wulf schildert die Herausforderungen an die Synchronisation, wenn bereits der Original-Film mit mehreren Sprachen daherkommt. Daniel Stein reflektiert Besonderheiten bei der Lokalisierung von Hidden Object Games, und Jutta Witzel gibt Tipps zur kreativen Textgestaltung für Übersetzungen im Bereich Werbung und PR.

Weitere Themen sind das junge, sehr interessante Weiterbildungsformat MOOC, die Vorteile von CAT-Tools auch für Texte mit geringer Wiederholungsrate, der Umgang mit Referenzen und noch einiges mehr. Und natürlich berichten wir auch vom Stand der Vorbereitung für den FIT-Weltkongress, den der BDÜ 2014 in Berlin ausrichten wird.

Überwachung auf der Enterprise

Der nicht mehr tagesaktuelle Artikel "Star Trek und die NSA" aus FAZ.NET beschreibt, wie Star Trek das Denken heutiger Wissenschaftler und damit unserere heutigen technischen Innovationen prägte. Aber auch unser Gesellschaftsbild, vermutet der Autor:

Mit anderen Worten: Die Vision der Zukunft ist, dass wir den Kampf gegen allgegenwärtige Überwachung verloren haben, aber dass das nicht schlimm ist. Die Gesellschaft hat sich so weiterentwickelt, dass kein Missbrauch stattfindet.

Lord of the Rings Astronomy

In shaping his vision of Middle-earth, Tolkien sometimes ran into "difficulties" of a scientific nature. One he frankly and openly admitted was in the area of biology: "Elves and Men are evidently in biological terms one race, or they could not breed and produce fertile offspring – even as a rare event: there are two cases only in my legends of such unions, and they are merged in the descendents of Eärendil." Given his mindfulness of natural laws, one may ask did Tolkien incorporate astronomical lore and fact into his universe? The answer is, in far more ways than can possibly be explored in a talk of this length. Astronomy helped, and haunted, Tolkien as he set out to develop his universe – or Eä, as the Elves would say.

Dr. Kristine Larsen, Professor of Physics and Astronomy: Astronomy of Middle Earth

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